Pflegeförderung beantragen
  in Deutschland  

Sind Sie oder ein Angehöriger pflegebedürftig und möchten Ihr Zuhause barrierefrei gestalten?

Unser Ratgeber hilft Ihnen dabei, Pflegeförderungen in Deutschland erfolgreich zu beantragen.

Der folgende Ratgeber dient zur Information und ist keine Rechtsberatung

Badsanierung und Pflegeförderung in Deutschland: Ihr Leitfaden

Die Pflegeförderung in Deutschland ist ein umfangreiches System, das zahlreiche Maßnahmen bietet, um pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen Unterstützung und Entlastung zu gewährleisten. Ein wesentlicher Aspekt dabei sind Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, die dazu beitragen sollen, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Im Folgenden geben wir Ihnen einen detaillierten Überblick über diese Maßnahmen und erläutern, an wen Sie sich wenden können, um Unterstützung zu beantragen.

Verständnis von "wohnumfeldverbessernden" Maßnahmen

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beinhalten alle notwendigen baulichen Veränderungen und Anpassungen, um eine sichere und barrierefreie Umgebung für pflegebedürftige Menschen zu schaffen. Dies kann der Einbau von Haltegriffen und Handläufen, die Beseitigung von Türschwellen, die Installation von Treppenliften sowie die Anpassung von Badezimmern und Toiletten umfassen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Selbstständigkeit und Mobilität der pflegebedürftigen Person zu erhöhen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen im Badezimmer: Ein Überblick

Es gibt verschiedene wohnumfeldverbessernde Maßnahmen im Badezimmer, die im Rahmen der Pflegeförderung berücksichtigt werden können. Dazu gehören:

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Wie beantrage ich wohnumfeldverbessernde Maßnahmen?

Die Kosten für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen werden hauptsächlich durch die Pflegeversicherung gedeckt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt dabei einen Teil der Kosten, sofern die Maßnahmen notwendig und angemessen sind. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass eine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes vorliegt. Die Kostenübernahme erfolgt hier in der Regel als Zuschuss. Bei der privaten Pflegeversicherung kann die Übernahme von Kosten für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen individuell vereinbart werden.

Darüber hinaus existieren weitere staatliche Förderprogramme, die wohnumfeldverbessernde Maßnahmen unterstützen. Dazu zählen beispielsweise die KfW-Förderprogramme “Altersgerecht Umbauen” und “Energieeffizient Sanieren”. Diese Programme bieten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Maßnahmen an, die dem barrierefreien Umbau und der energetischen Sanierung von Wohnungen dienen.

Ihr Weg zur Pflegeförderung: Eine 6-Schritte-Anleitung

Teil 1: Prüfen Sie Ihre Pflegebedürftigkeit

Bevor Sie wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen können, müssen Sie als pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes eingestuft werden. Dies bedeutet, dass Sie aufgrund von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen im Alltag auf Hilfe angewiesen sind. Klären Sie daher zunächst mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin ab, ob bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Teil 2: Prüfen Sie die Notwendigkeit und Angemessenheit der Maßnahmen

Nicht jede bauliche Veränderung wird automatisch von der Pflegeversicherung gedeckt. Die Maßnahmen müssen notwendig und angemessen sein, um gefördert zu werden. Prüfen Sie daher genau, welche Maßnahmen in Ihrer Situation erforderlich sind und lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Experten beraten.

Teil 3: Beantragen Sie die Leistungen bei Ihrer Pflegekasse

Sobald Sie die Notwendigkeit und Angemessenheit der Maßnahmen geprüft haben, können Sie die Leistungen bei Ihrer Pflegekasse beantragen. Füllen Sie dazu den entsprechenden Antrag aus und reichen Sie diesen bei Ihrer Pflegekasse ein. Diese wird den Antrag prüfen und gegebenenfalls weitere Unterlagen anfordern.

Teil 4: Lassen Sie Ihr Badezimmer von einem Gutachter der Pflegekasse begutachten

Um zu prüfen, ob die beantragten Maßnahmen tatsächlich notwendig und angemessen sind, wird ein Gutachter der Pflegekasse Ihre Wohnung begutachten. Der Gutachter wird sich einen Überblick über Ihre Wohnsituation verschaffen und prüfen, welche Maßnahmen erforderlich sind.

Teil 5: Erhalten Sie eine Zusage von Ihrer Pflegekasse

Wenn die Pflegekasse die beantragten Maßnahmen als notwendig und angemessen einstuft, erhalten Sie eine Zusage. Die Pflegekasse übernimmt dann einen Teil der Kosten für die Maßnahmen, in der Regel als Zuschuss.

Teil 6: Beantragen Sie zusätzliche Fördermittel

Sollten die Kosten für die Maßnahmen nicht vollständig von der Pflegekasse übernommen werden, können Sie zusätzliche Fördermittel beantragen. Hierfür gibt es verschiedene staatliche und kommunale Programme, beispielsweise die KfW-Förderprogramme “Altersgerecht Umbauen” und “Energieeffizient Sanieren”. Auch kommunale Zuschüsse sind möglich. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder bei einem unabhängigen Berater.

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Häufige Fragen zur Beantragung der Pflegeförderung in Deutschland

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beinhalten alle baulichen Veränderungen, die dazu beitragen, eine barrierefreie und sichere Umgebung für pflegebedürftige Menschen zu schaffen. Dazu gehören der Einbau von Haltegriffen und Handläufen, der Abbau von Schwellen, der Einbau von Treppenliften sowie die Anpassung von Bädern und Toiletten.

Zuerst müssen Sie Ihre Pflegebedürftigkeit feststellen lassen. Danach prüfen Sie die Notwendigkeit und Angemessenheit der geplanten Maßnahmen. Anschließend beantragen Sie die Leistungen bei Ihrer Pflegekasse und lassen Ihr Zuhause von einem Gutachter begutachten. Nach einer Zusage von der Pflegekasse können Sie die Maßnahmen durchführen lassen und gegebenenfalls zusätzliche Fördermittel beantragen.

Die Kosten für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen werden hauptsächlich von der Pflegeversicherung übernommen. Es gibt auch staatliche Förderprogramme wie die KfW-Programme “Altersgerecht Umbauen” und “Energieeffizient Sanieren”, die solche Maßnahmen unterstützen.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen im Badezimmer können beispielsweise den Einbau einer ebenerdigen Dusche, Haltegriffe, Antirutschbeläge, Sitzmöglichkeiten, höhenverstellbare Waschbecken und begehbare Badewannen umfassen.

Pflegebedürftigkeit bedeutet, dass Sie aufgrund von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen im Alltag auf Hilfe angewiesen sind.

Eine Pflegebedürftigkeit muss vorliegen und die Maßnahmen müssen notwendig und angemessen sein. Dies wird in der Regel durch einen Gutachter der Pflegekasse geprüft.

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